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Dora Lewis

Zürich Volkshaus

Die Architekturfirma Streiff & Schindler wurde mit der Erstellung von Plänen beauftragt. Diese wurden dem Initiativkomitee vorgelegt. Am 30. Oktober 1905 unterbreitete das Komitee dem Stadtrat die Stiftungsurkunde und die Pläne zusammen mit dem Gesuch um einen Beitrag von 250’000 Franken. Regierung und Parlament befürworteten den Beitrag. Am 15. Juli 1906 stimmten die Stimmbürger dem Beitrag mit 10’110 Ja- gegen 5’458 Neinstimmen zu.

Der detaillierte Kostenvoranschlag ergab, dass der Hauptbau, teils als Folge der inzwischen eingetretenen Teuerung, nicht wie geplant erstellt werden konnte. Der Bau des Theatersaals wurde deshalb auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Im Juni 1909 wurde mit dem Bau begonnen. Die Arbeiten gingen ohne Zwischenfälle voran, bis kurz vor dem Bezugstermin ein Streik der Monteure die Installationsarbeiten verzögerte. Die Büros konnten dann am 1. Oktober 1910, das Restaurant am 1. November 1910 bezogen werden. Das neue Volkshaus enthielt im Kellergeschoss Badeanlagen für Männer und Frauen mit insgesamt 29 Wannenbädern und 20 Duschbrausen. Im Erdgeschoss gab es drei Restaurationsräume mit zusammen 450m² Fläche sowie einen Laden mit 60m² Grundfläche, im ersten Stock die vier grossen Säle. Der Blaue Saal wurde als Lesesaal an die Pestalozzigesellschaft vermietet. Im zweiten Stock befanden sich zwei Klubräume, ein Sitzungszimmer und verschiedene Büros. Im dritten Stock lagen die Verwalterwohnung mit vier Zimmern sowie diverse Lagerräume.

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