Lakis Lazopoulos


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Lakis Lazopoulos ist in Larissa geboren. Er studiert e Jura an der Demokrit-Universität Thrakien, wo er auch mit der Theatergruppe der Uni seine ersten Vorstellungen auf die Bühne bringt. An der Universität Thessaloniki macht er ein Aufbaustudium in Strafrecht und Kriminologie. Eine Schauspielschule besucht er nicht. Neben seinem Studium schreibt er 1979 seine ersten Texte für das Thessalische Theater, für die Revue „Kein Grund zur Panik“.

1980 arbeitet er am Thessalischen Theater außer seiner Tätigkeit als Autor auch als Schauspieler in der Revue „Na dann, gute Nacht, Marie“ auf, für die er gemeinsam mit anderen Schriftstellern die Texte schreibt. Im Sommer 1981 geht es für ihn weiter nach Athen an die Freie Bühne (S. Fasoulis, A. Panagiotopoulou) mit den Revuen „Chaos hoch drei in Griechenland” (Smaroula-Theater) und “Kurswechsel, kalt am Knie vorbei“ (Vebo-Theater).

Er verlässt die Freie Bühne 1982 und schreibt bis 1986 zusammen mit Giannis Xanthoulis vier Revuen: „PASOK und der andere Sch…lamassel“ „Immer die gleiche Leier mit der PASOK“, „Mit Zuckerbrot und Peitsche bei den Panandreous“ und „Andreas, der Apatsche, mit seiner Steuerklatsche“. Alle vier Revuen werden mit einmaligem Erfolg auch in Thessaloniki aufgeführt.

In der Zwischenzeit schreibt er 1983 zusammen mit Pantelis Voulgaris die Fernsehserie „Die Veteranen“. 1984 übernimmt er eine Rolle im Film von Yiannis Smaragdis „Still, die Heimat schläft“. Im Winter 1986 tourt er mit Teilen seiner Revuen durch ganz Griechenland und verzeichnet dabei Einnahmerekorde.

Im Sommer 1986 bringt er “Lysistrate” von Aristophanes´ in seiner eigenen freien Übertragung auf die Bühne. Die Vorstellung ist auf allen großen Freilichtbühnen Griechenlands sowie auch im Herodes Atticus-Theater von Athen zu sehen. Er spielt dabei selbst die Titelrolle, in der Regie von Andreas Voutsinas, mit Musik von Stamatis Kraounakis und Texten von Lina Nikolakopoulou. Die Vorstellung verzeichnet einen beispiellosen Erfolg und geht in die Theatergeschichte ein. Im Sommer 1987 führt er zusammen mit Anna Papagiotopoulou im Theater Athineon die Vorstellung „Was sah wohl der Japaner” auf, in der Regie von A. Voutsinas und mit der Musik von St. Kraounakis.

1988 geht er zur Armee und leistet er seinen Militärdienst. Ende 1988 tritt er am Poria-Theater in Gogols “Tagebuch eines Wahnsinnigen” auf, in der Regie von Minoas Volanakis. Anfang 1989 geht er an das Lambetis-Theater und bringt dort zwei Spielzeiten lang mit einmaligem Erfolg “Hellas nach dem Aderlass“ auf die Bühne.

Einen wahren Triumph feiert er mit der Vorstellung “Es war einmal ein kleines Schiff”, die er selbst verfasst und inszeniert (1990), mit einem Bühnenbild von Dionysis Fotopoulos und der Musik von Thanos Mikroutsikos. Das Stück steht zwei Jahre lang in demselben Theater auf dem Spielplan und wird für das Fernsehen bearbeitet (MEGA CHANNEL). 1991 schreibt und inszeniert er im Veaki-Theater “Ich hab euch was zu sagen” und spielt darin auch die Hauptrolle.

Im weiteren Verlauf tourt er mit der Revue “Endlich allein” durch Griechenland. 1994 wird sie auch in New York in der CITY CENTER HALL gezeigt (9.000 Zuschauer). „Endlich allein“ wird vierzig Mal im Kino-Theater PALLAS aufgeführt, geht danach auf Tournee durch ganz Griechenland und verzeichnet einen Rekord an verkauften Tickets. Im Sommer 1993 spielt er die Rolle des Macheath in der „Dreigroschenoper” in der Regie von Jules Dassin (Theater Athineon – Kazakos, Zouni, Karampeti).

In dieser Zeit beginnt er auch, für das Fernsehen zu texten, zu inszenieren und – in über 15 Rollen – als Schauspieler aufzutreten, und zwar in der erfolgreichsten Fernsehserie des griechischen Fernsehens „Zehn kleine Mitsos“. In demselben Jahr gibt er in der Athener Konzerthalle Megaro Mousikis im Wechsel mit Dimitris Horn Vorstellungen des Märchens von PROKOFIEF „Peter und der Wolf” mit dem Kamerata-Orchester unter der musikalischen Leitung von A. Myrat. Diese Vorstellungen sollten auch die letzten von Dimitris Horn sein.

1994 spielt er die Hauptrolle im Fernsehfilm „Das Mädchen mit den Koffern” (ΑΝΤ1), in der Regie von Nikos Nikolaidis. Im Film von Yiannis Smaragdis „Kavafis“ tritt er als Gaststar auf.

Am 29.6.1996 präsentiert er im Rahmen des Nafplion-Festivals das dramatische Gedicht „Enoch Arden“ von Alfred Tennyson, mit ihm selbst in der Rolle des Erzählers und mit dem Künstlerischen Leiter des Festivals Giannis Vakarelis am Klavier. 1997 führt er im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas in Thessaloniki das Stück „Der Sonntag der Schuhe“ auf, mit einem Bühnenbild von Dionysis Fotopoulos und der Musik von Thanos Mikroutsikos.
Die Inszenierung bringt er 1998 nach Athen an sein nunmehr eigenes Theater, das IVI-Theater, und sie läuft dort bis Mai 1999. Diese Vorstellung bedeutet für Lakis Lazopoulos eine große neue Station.

Die WALT DISNEY PRODUCTIONS überträgt ihm 1997 die Aufgabe, den Zeichentrickfilm „Hercules“, bei dem er auch den Figuren Phil und Pech seine Stimme verleiht, für das Griechische zu adaptieren. ROY DISNEY zeichnet ihn mit einer Sonderplakette für die beste Adaption in ganz Europa aus. Im Oktober 1997 nimmt er an einer großen Veranstaltung zugunsten krebskranker Kinder im Madison Square Garden in Manhattan teil. Dort wird er zusammen mit George Dalaras, Eleftheria Arvanitaki und Vasilis Papakonstantinou von 25.000 Auslandsgriechen begeistert empfangen.

Im Sommer 1999 finden die Dreharbeiten zu seinen ersten großen Kinofilm „KILLER WIDER WILLEN“ in Australien und auf Kreta statt. Der Film ist die erste australisch-griechische Koproduktion, in der Regie von John Tatoulis und mit dem Drehbuch von Tom Galbraith. Der Film läuft im Januar 2000 mit großem Erfolg in den Kinos.

Im Sommer 2000 beginnen die Dreharbeiten zu dem Kinofilm „MEIN BESTER FREUND“, mit seinem Drehbuch und in seiner Regie. Die Hauptrollen in diesem Film spielen Antonis Kafetzopoulos, Smaragda Karydi, Vera Krouska und er selbst. Anfang 2001 kommt der Film in die Kinos und erzielt 2001 den ersten Platz bei den Einnahmen. Im Februar 2002 bringt er im IVI-Theater das Theaterstück „TSCHÜS, BIS DANN” auf die Bühne, das er selbst schreibt und inszeniert. Die Hauptrollen spielen Giorgos Konstantinou, Alexis Georgoulis und Faye Kokkinopoulou und er selbst.

Die Vorstellung wird im zweiten Jahr in Folge in der neuen Version „TSCHÜS, BIS DANN Nr. 2” aufgeführt. Zusammen mit Giorgos Konstaninou und Lakis Lazopoulos nimmt auch der junge Schauspieler Maximos Mourmouris daran teil. Im März 2003 wird die Inszenierung in Thessaloniki aufgeführt und verzeichnet einen beispielhaften Erfolg. Im Sommer 2002 nimmt er mit dem Monolog „Die Alter des Lächerlichen“ in der Regie von Sotiris Hatzakis, an den Theatermonologen teil, die von der Kulturolympiade veranstaltet werden.

Im Sommer 2003 beginnen die Dreharbeitern zu dem Kinofilm „R 20“, mit seinem Drehbuch und in seiner Regie, der im Februar 2004 in den Kinos läuft. Die Hauptrollen in dem Film spielen er selbst und Vasilis Haralampopoulos. 2003 verlässt er den Sender MEGA und beginnt als Programmberater eine Zusammenarbeit mit dem TV-Sender ALPHA.

Im Winter 2003-04 führt er im VRETANIA-Theater die Revue-Revision „…Wind in unseren Segeln!!!”, die er selbst schreibt und inszeniert und bei der er zusammen mit Jenny Botsi die Hauptrolle spielt. Die Vorstellung verzeichnet einen großen künstlerischen und kommerziellen Erfolg. Gleichzeitig wird er Künstlerischer Leiter der beiden Theater VRETANIA und ATHINON.

Im Sommer 2004 tritt er in der Aristophanes-Komödie „REICHTUM“ auf, in der Regie von Nikos Mastorakis und mit der Musik von Stamatis Kraounakis, Er spielt dabei die Hauptrolle des Chremylos, mit der er auch seinen ersten Auftritt im antiken Theater von Epidauros hat. An beiden Tagen erntet er im ausverkauften Theater von Epidauros großen Beifall. Es folgt eine Tournee durch ganz Griechenland und einer Teilnahme an den meisten Festivals.

Im Winter 2004-05 kehrt er gestärkt an das Theater VRETANIA-MOTOROLA zurück und schreibt und inszeniert die Vorstellung „Wohin fährt dieser Bus?“, bei dem er gemeinsam mit Tasos Palantzidis die Hauptrolle spielt. Seit November 2004 präsentiert er live - erstmalig im griechischen Fernsehen - im Sender ALPHA, die satirische Nachrichtensendung „Al Tsantiri News“.

Lakis Lazopoulos übernimmt in diesem Zeitraum auch die künstlerische Beratung für die Fernsehserie „504 km nördlich von Athen“, die vom Sender ALPHA ausgestrahlt wird, wie auch für den Film mit dem Titel „Geh nicht“ bei desselben Sender, der den Anlass für die Fernsehserie darstellte. Im Sommer 2005 spielt er am Nationaltheater die Hauptrolle in der Aristophanes-Komödie „Die Acharner“, bei der er den Dikaiopolis in der Regie von Vangelis Theodoropoulos verkörpert. Der Erfolg, den er damit bei seinem zweiten Auftritt in Epidauros verzeichnet, ist überwältigend.

Im November 2005 tritt er im Theater VRETANIA–MOTOROLA in dem Stück „Hysteria“ von Terry Johnson auf, in der Regie von Konstantinos Arvanitakis. Er übernimmt darin die Hauptrolle und spielt Freud, den Vaters der Psychoanalyse. Mit dabei sind: Akis Sakellariou, Fay Xyla und Babis Giotopoulos. Im Herbst 2006 nimmt er an den Dreharbeiten zu dem Film „EL GRECO“ teil (Regie Yiannis Smaragdis), bei dem er als Nikolas eine der Hauptrollen spielt. Der Film kommt im Oktober 2007 in die Kinos und verbucht einen Ticket-Rekord.

Im November 2008 bringt er im Kulturzentrum Hellenic Cosmos nach einer Theater-Pause von drei Jahren die Vorstellung „Der Lebenskünstler auf dem Dach“ mit eigenen Texten und in eigener Regie zur Aufführung und übernimmt zusammen mit Chryssa Ropa die Hauptrollen. Eine Vorstellung, die aufs Neue einen großen Erfolg verzeichnet, wird von rund 100.000 Zuschauern besucht.

In der Zwischenzeit wird die sehr erfolgreiche Live-Show „Al Tsantiri News“ beim Sender ALPHA im siebten Jahr fortgesetzt. Sehr häufig bricht die Show die Quotenrekorde und stellt dadurch einen Meilenstein in der Chronik des griechischen Fernsehens dar.

Eine weitere Stärke beweist er auch im Bereich der Musikproduktion. Er schreibt Liedtexte für alle seine Revuen, die von ihm selbst und anderen Interpreten gesungen werden: Haris Alexiou, Giannis Parios, Dimitris Mitropanos, Eleftheria Arvanitaki, Alkistis Protopsalti, Vasilis Papakonstantinou, Dionysis Tsaknis, Lavrentis Machairitsas, Katerina Kouka u.a.

www.lakislazopoulos.net